Inseln und Vulkane ohne Ende…

13 10 2011

Nach Singapur stand nun voller Spannung und Vorfreude Indonesien an – das größte Archipel unseres Planeten. Als Ausgangspunkt hatte ich mir die größte indon. Insel „Sumatra“, hier speziell den „Tobasee“ (größter Kratersee), ausgesucht. Los ging es via Flug von Singapur nach Medan (Nord-Sumatra). Ankunft in Medan nach ca. 4h Verspätung (schlechtes Wetter, techn. Probleme etc.).

Am Airport in Medan dann gleich kompletter „Kulturschock“ zu Singapur – hektisch, unorganisiert, unübersichtlich, laut, dreckig, aufdringliche „Taxifahrer“ etc. Beim ersten Abheben der inländischen Währung (Rupiah) war man gleich „Millionär“ (1:12.000!). Wahrscheinlich etwas irritiert all der Umstände zuvor, einschliesslich des ständigen parallelen Blicks auf das Gepäck und des Verstauens der „Millionen“, vergass ich meine wesentlichste Kreditkarte im ATM-Slot, realisierte es aber erst im Taxi. Taxifahrer sprach kein Brocken englisch, machte es ihm dennoch irgendwie klar und wir kehrten nochmal um…aber natürlich nix mehr zu finden. Ging ja schon mal gut los… ;).

btw: Wäre alles weniger schlimm, aber unter Berücksichtigung der Umstände/Infrastruktur (z.B. Akzeptanz anderer Karten) in Indonesien bzw. des absehbaren längeren Aufenthalts ist es etwas ärgerlicher bzw. deutlich aufwendiger als in den Ländern zuvor bzw. geplanten danach. OK, ist nun mal passiert und machte mich dann anschliessend lieber auf die Suche nach Alternativlösungen. Danke an dieser Stelle auch nochmal fuer die kurzfristig notwendige und schnelle Unterstützung @home!

Im Hostel in Medan gleich Abfahrt zum Tobasee fuer nächsten Tag organisiert, da Medan m.E. nicht unbedingt einen längeren Aufenthalt wert war. Hatte keine Bookings fuer Unterkunft etc. vorgenommen. Nach ca. 5h Mini-Van Fahrt (mit 6 anderen Locals und „reichlich“ Gepäck ;)) mit zum Teil abenteuerlichen Fahrmanövern aller Verkehrsteilnehmer ab auf die Fähre in Parapat, da auf der im See befindlichen Insel (Samosir, insb. der kleinen Halbinsel Tuk Tuk) die schöneren Unterkünfte sind und mehr los ist. Auf der Fähre quatschte mich junger Indonesier (Jimmy) fuer Smalltalk und bzgl. Unterkunft an. Alles sympathisch, dann kam noch Australier (Liam) dazu und wir landeten schliesslich im „Reggae-Guesthouse“. Sehr freundlich, familiär, Atmosphäre und eine unbeschreiblich schöne Lage (direkter Seeblick) zu einem tollen Preis. Darüber hinaus war der Name regelmäßig „Programm“ ;). Abends noch ein bissel quatschen mit Liam, Jimmy und anderen Locals, dann relativ früh ins Bett nach langem Tag.

Am nächsten Tag erster kleiner Rundgang mit Liam auf Tuk Tuk. Brauchten fuer ca. 3km ca. 3h, da dort ca. 20-30 Gruppen von Schülern unterwegs waren, die Touristen mit Fragen bombardierten, um ihr Englisch zu verbessern und Autogramme + Pictures von Touristen zu bekommen. Zuerst war es lustig, aber als dann alle 200m die nächste Gruppe mit den immer gleichen Fragen bzw. des gleichen Prozedere (Fragen, Autogramme, Pics) kam, wurde es irgendwann ziemlich nervig. Da die Strasse im Kreis verlief war es ziemlich schwierig sich zu „verstecken“, zumal auch unsere „Fluchtversuche“ in angrenzende Restaurants/Bars nur temporär Abhilfe verschaffte (wurden auch dort z.T. belagert). Aber es war auch sehr schwer den interessierten Gesichtern/Augen mit einem „Nein“ zu entgegnen. Hatten leider keine Kamera dabei, um den Spiess fuer Pictures mal umzudrehen – sehr schade! Nach diesem „Spiel“ erst mal entspannen auf Seeblick-Terrasse. Trafen unterwegs noch holländisches Pärchen, denen wir unsere Unterkunft empfahlen. Liefen gemeinsam zurück. Abends noch mit Locals verbracht.

Die nächsten drei Tage baden, relaxen und Scooter ausgeliehen, um eine Rundtour auf Samosir zu machen. Abends meist mit Locals und/oder anderen Touristen verbracht (verschiedene Bars, Clubs etc.).

Nach Talk mit Locals in den letzten Tagen hatte ich mich bzgl. Weiterreise auf Sumatra etwas umentschieden, da Richtung Süden (z.B. Padang, Bukittinggi) ca. 15h Fahrt mit Mini-Van oder Bus bedeutet hätte. Hatte ich irgendwie mal keinen Bock drauf! D.h. am Donnerstag Rückfahrt nach Medan und von dort aus nach Yogyakarta (via Stop over Hauptstadt Jakarta) auf die Insel „Java“.

Insgesamt ein super angenehmer, wunderschöner Ort/Platz zum relaxen und Spass haben…absolute Empfehlung!!!

Movies:

Movie – Lake Toba (Guesthouse View 1)

Movie – Lake Toba (Guesthouse View 2)

Pics:

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Lake Toba

Batik Style (LaTo)

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6 Antworten zu “Inseln und Vulkane ohne Ende…”

  • Simsan sagt:

    Hallo Tilly!
    Coole Bilder, sitzen vorm Laptop und sind neidisch!

    Wollten Dir auch mal endlich unsere Fotos zukommen lassen, aber finden Deine Emailadresse nirgends.
    Schick die uns doch bitte mal…

    Viel Spaß noch bei Deinen weiteren Abenteuern!

    LG aus Freiburg.

    Simsan

  • Oese sagt:

    „vergass ich meine wesentlichste Kreditkarte im ATM-Slot“

    Wikipedia sagt zu ATM :“Ass To Mouth, englisch für eine Sexualpraktik bei der nach dem Analverkehr sofort zum Oralverkehr gewechselt wird“

    TILMAN, wo bist Du denn da gelandet???

  • Netti sagt:

    Sieht sehr entspannend aus am See!inonesien soll auch ein paar nette tauchspots bieten,hab ich gelesen…smile

  • Sven sagt:

    Hey Tilly,

    die Bilder wirken einfacher als die farbenfrohen Bilder aus Singapur aber dennoch interessant.

    Beste Grüße
    Sven

  • Marko sagt:

    Wir machen was wir können! Ich freue mich stetig, vor allem hier, Dich auf Deinen Reisen gedanklich zu begleiten. Liebe Grüße aus der Heimat.

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